Der zyklisch ausgearbeitete Kreuzweg bildet das Zentrum der religiös inspirierten Werke Oldenburgs. Sein Interesse ist jedoch weder religiös noch religionsgeschichtlich oder theologisch geprägt. Sein Augenmerk gilt vielmehr dem weltlichen Elend der Demütigung, des Schmerzes und der Trauer, illustriert durch die düstere und erschütternde Bildersprache der Kreuzigung.